CARE

Mit der Zeit zeigen sich überall Gebrauchsspuren – auch bei den Schmuckstücken.

Wie alles, was einem besonders am Herzen liegt, braucht auch Schmuck regelmässig Aufmerksamkeit und Zuwendung. 

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Wann sollte Schmuck nicht getragen werden, und was wirkt sich schädlich auf ihn aus?

Schmuckstücke sollten möglichst nicht bei Haus- und Gartenarbeit, beim Sport (Schweiss beschädigt Oberflächen) sowie beim Baden (Salz- und Chlorwasser), beim Saunabesuch und Sonnenbaden (zerstört Perlen) getragen werden, auch nicht beim Duschen, beim Kochen (Dämpfe, Fette, Öle, Zwiebeln, Zitrusfrüchte und scharfe Lebensmittel greifen Schmuck an) und beim Abwasch. 

Allgemein sind Kosmetika wie Haarlack, Puder, Parfums, Deodorants, Cremes schädlich für Schmuck. Diese Produkte greifen vor allem den Glanz und die Brillanz der Steine, Perlen und Metalle an. Besonders werden Beschichtungen (Vergoldungen) angegriffen.

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Wie reinige ich den Schmuck, ohne ihn zu beschädigen?

Für alle Schmuckstücke

mit leichte Verschmutzungen reicht lauwarmes Wasser mit einem Schuss Universalreiniger – das wirkt Wunder. Säubern Sie den Schmuck vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste und spülen Sie ihn danach mit klarem Wasser ab. 

Wenn der Schmuck hartnäckigere Verschmutzungen hat, können Sie ihn 10 Minuten lang in lauwarmem Wasser mit Reinigungsmittel einweichen, dann abbürsten und gut mit klarem Wasser abspülen. Schmuckstücke immer mit einem weichen Baumwolltuch vollständig abtrocknen.

Bei oxidiertem Silber 

resp. leicht angelaufenem Silber reicht es, mit etwas Zahnpasta (nicht körnig) die Verfärbungen zu entfernen. Mit einer weichen Zahnbürste und etwas Zahnpasta die befallene Stelle reinigen, gründlich abspülen und trocken reiben. 

Ist das Schmuckstück stärker angelaufen, ist es ratsam, mit einem Spezialtuch das Silber zu reinigen oder es aber in ein Schmuck-Silberbad zu geben. Die genaue Anwendung entnehmen Sie bitte dem Herstellerbeschrieb des Produktes. Der Schmuck sollte keinesfalls zu lange in der chemischen Lösung liegen. Nach einem chemischen Bad den Schmuck immer mit klarem Wasser gründlich abspülen und trocken reiben. Steine, Perlen oder Korallen dürfen nicht ins chemische Reinigungsbad.

Bei vergoldetem Silber

Sollte auf ein chemisches Reinigungsbad verzichtet werden, den es kann die Beschichtung verblassen lassen. 

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Wie bewahrt man Schmuck auf?

Alle Schmuckstücke 

immer getrennt voneinander und niemals im Badezimmer aufbewahren. 

Um bei Silber und vergoldetem Silber

das Anlaufen des Schmucks zu verhindern, sollte der Silberschmuck in einem dichten Gefäss (zBsp. in einem luftdicht verschliessbarem Plastikbeutel) mit etwas Aluminiumfolie oder Spezialvlies aufbewahrt werden. Von Watte fern halten, dies beschleunigt das Anlaufen.

Generell empfehle ich den Schmuck welche man längere Zeit nicht mehr tragen wird, vor der Aufbewahrung zu reinigen. Ich vergleiche das gerne mit Kleidung, getragene Kleidung hängt man ja nicht zurück in den Schrank ohne sie vorher zu waschen.

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Was muss ich bei Schmucksteinen beachten?

Eine besondere Sorgfalt brauchen folgende Steine: PerlenKorallen und Bernstein. Sie mögen keine Trockenheit. Ihre Oberfläche ist weich und porös, da es sich um einen organischen Schmuckstein handelt. Perlen und Korallen sind kein idealer Sommerschmuck am Sonnenstrand. Bei zu viel Wärme und Trockenheit schrumpfen sie und werden matt. Es schadet den Perlen und Korallen jedoch auch, wenn sie nicht oder nur selten getragen werden.

Perlen und viele Schmucksteine wie Achat, Lapislazuli oder Türkis dürfen nicht mit Chemikalien in Berührung kommen.

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Diese Tipps sind auf die hauseigene Qualität der Schmuckstücke abgestimmt.